Über die ijgd & CIVS

Die ijgd
Als die ijgd (Internationale Gemeinschaftsdienste e.V.) 1949 gegründet wurden, begann in Deutschland eine neue Form internationaler Jugendarbeit. Eine Initiative von Hannoveraner Schüler_innen und Lehrer_innen organisierte die ersten Freiwilligendienste mit internationalen Teilnehmer_innen. In den Jahren nach dem Krieg eine neue, demokratische Gesellschaft und eine dementsprechende Jugendarbeit aufzubauen, war eine große Herausforderung, der sich die ijgd stellte. Durch internationale Zusammenarbeit sollte der Frieden gesichert werden.
Seit der Gründung ist die ijgd stark gewachsen. Neben den Workcamps sind im Laufe der Zeit noch andere Arbeitsbereiche hinzugekommen. So gibt es heute bei den ijgd u.a. das Freiwillige Soziale Jahr, das Freiwillige Ökologische Jahr, den Europäischen Freiwilligendienst, sowie internationale Freiwilligendienste in Afrika, Asien und Lateinamerika. In diesem Bereich werden neben Workcamps und Mittelfristigen Freiwilligendiensten seit 2008 auch der entwicklungspolitische Freiwilligendienst (weltwärts) durchgeführt.
Die ijgd sind kirchlich und parteipolitisch unabhängig. Durch die Aktivitäten des Vereins sollen jungen Menschen gesellschaftliche Verhältnisse bewusst gemacht werden, so dass sie in einer demokratischen Gesellschaft eigenverantwortlich Entscheidungen treffen können, handeln und zur internationalen Völkerverständigung beitragen können.
Diese Ziele umfassen die Förderung des Verständnisses und den Abbau von Vorurteilen zwischen Angehörigen verschiedener Nationen, sozialer Schichten, Religionen und Weltanschauungen.
Die Arbeit von den ijgd wird von sechs Geschäftsstellen und deren Regionalbüros ausorganisiert. Ein ehrenamtlicher Vorstand wacht über die Geschicke des Vereins.
Mehr Informationen zu ijgd findet Ihr unter www.ijgd.de



CIVS
In Kenia wird mich dann CIVS betreuen.
Diese Partnerorganisation der ijgd, das "Center for International Voluntary Service" wurde 1993 gegründet und arbeitet mit verschiedenen Schwerpunkten: die Förderung von Frauenprojekten, Kooperation vor allem im studentischen Austausch mit kenianischen Hochschulen und Unterstützung von Institutionen, die mit Mikrokrediten arbeiten, z.B. Community-Banken, die im Besitz von lokalen Gruppen sind und auch von diesen geführt werden. Weiterhin gibt es u.a. auch Trainingsprogramme für junge Menschen aus Slums mit Ideen für kleine Unternehmen.
CIVS organisert alljährlich Workcamps, Mittelfristige Freiwilligendienste und Langzeitfreiwilligendienste, wie weltwärts. Die (internationale) Freiwilligenarbeit dient der Unterstützung von lokalen Projekten und dem interkulturellen Austausch. Es gibt Arbeitsmöglichkeiten in der Landwirtschaft und der Wiederaufforstung, in Waisenhäusern, in Schulen und auch in der Betreuung von Kindern mit Behinderungen.
In der Arbeit mit den Kindern geht es um Betreuung, Freizeitgestaltung, Hausaufgabenhilfe, Kreativangebote (Musik, Theater aber auch Englisch-Unterricht). Zu den längerfristigen Einsatzgebieten als Freiwillige_r zählen Schulen, Waisenhäuser und auch das Angebot CIVS im Bereich der Organisation von Projekten und der Öffentlichkeitsarbeit zu unterstützen.

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